10 Tipps für eine erfolgreiche Unternehmenswebseite!

Eine Unternehmenswebseite unterscheidet sich stark von einem privaten Blog, einem Webshop oder einer Webanwendung. Dabei ist die eigene Webseite für das Unternehmen längst kein Hexenwerk mehr. Wenn damals noch Tage damit verbracht werden mussten das ganze von Hand zu programmieren, so sind heute nur wenige Stunden nötig – und die eigene Webseite steht.

Doch wenn die Webseite einmal steht, dann soll diese auch das Unternehmen repräsentieren. Es ist das Aushängeschild für Kunden – unabhängig von Branche und Unternehmensgröße. Hier sind 10 Tipps, wie der Erfolg der eigenen Unternehmenswebseite erhöht werden kann!

Diese 10 Tipps helfen dabei Vertrauen zu schaffen und Kunden aus dem Internet zu gewinnen

1. Klare Menüführung und Lösungen anbieten

Bei einer Unternehmenswebseite steht die Webseite selber nicht im Fokus. Anders ist das z.B. bei einem Blog wie Gründerly. Hauptsächlich soll über das Unternehmen informiert werden. Deshalb sollte aus der Menüführung direkt hervorgehen, was es für Leistungen, Produkte oder Dienstleistungen gibt. In der Menüführung ist oft weniger mehr. Keinem Kunden ist mit 20 Menüpunkten geholfen.

Wer die Wirksamkeit von Menüplatzierungen testen will, der kann mit Unbeteiligten sprechen. Einfach mal die Schwiegermutter, den neuen Kunden oder den Mitarbeiter in Rente fragen, was an der Seite gefällt und was nicht. Wer es professioneller und datengetrieben machen möchte, der sollte sich in das Thema A/B Testing einfuchsen.

2. Suchmaschinenoptimierung & „Pflichteintragungen“

Anpassungen in Google MyBusiness - die eigene Unternehmenswebseite
Google MyBusiness gehört mittlerweile zur Pflichtregistrierung für Unternehmen die sichtbar werden wollen.

Die eigene Webseite ist das Aushängeschild des Unternehmens. Die wenigsten Menschen geben die Adresse jedoch direkt in die Adresszeile ein. Selbst wenn die Internetadresse bekannt ist, gehen viele Menschen über Suchmaschinen wie Google.

Mit Google MyBusiness können Unternehmen verifizieren, dass diese an einem oder mehreren Standorten gemeldet sind. In dem Google Account können dann Öffnungszeiten, Neuigkeiten, Produkte und Dienstleistungen hinterlegt werden. Das hat den großen Vorteil, dass diese Informationen dann direkt bei der Suche nach dem Unternehmen dargestellt werden.

Es sollte aber auch darauf geachtet werden, dass die Webseite grundsätzlich dafür geeignet ist von Suchmaschinen gefunden zu werden und das, nach einigen Monaten, auch Besucher von dort kommen. Wer einen Blog einrichten will, der sollte auf diesen Punkt ganz besonders achten.

Der Blog der Unternehmenswebseite kann durchaus erfolgreich sein
Wer viel Arbeit in einen Unternehmensblog steckt, der kann auch viele Kunden darüber generieren. Hier ist jedoch Geduld nötig.

3. Aktualisierungen schnell einfügen

Mit Google MyBusiness ist eine sofortige Änderung der Öffnungszeiten möglich. Das ist in der Regel nicht oft nötig – doch wenn, dann ist es für Kunden und Unternehmen ein Segen wenn diese Informationen schnell hinterlegt werden.

In dem Dorf in dem ich wohne gibt es eine Poststation die während der Pandemie andere Öffnungszeiten hat. Hier wurden schnell die richtigen Zeiten hinterlegt, so dass die Gefahr vor verschlossenen Türen zu stehen sehr gering war.

Andernfalls wird ein Hinweis von Google platziert, dass dies nicht die aktuellen Öffnungszeiten sein können. Das wäre ärgerlich, geht mit Unsicherheit beim Kunden einher und lässt sich mit wenigen Klicks vermeiden.

4. Vertrauen schaffen, Rezensionen darstellen

Eine seriöse Unternehmenswebseite schafft Vertrauen. Die dargestellten Informationen und Kontaktmöglichkeiten werden in Anspruch genommen. Dieses Vertrauen verdient sich nicht von alleine. ein modernes, aber vor allem passendes Webdesign ist die Grundlage.

Wer die Kontaktaufnahme steigern und mehr Kunden auf der Webseite überzeugen möchte, der kann auch die schriftliche Meinung von Kunden, Einverständniserklärung vorausgesetzt, bereitstellen. Anonymisierte Meinungen mit Stockfotos sind keine echte Kundenmeinungen und wirken mittlerweile unseriös.

Einen positiven Effekt haben die Rezensionen bei Google. Bitten Sie Kunden dort eine Bewertung abzugeben. So können Sie Ihr Profil nach und nach verbessern. Allzu viele 5-Sterne Bewertungen können jedoch für Skepsis sorgen – gerade wenn es gar Hunderte sind.

Gute Bewertung aber fehlende Oeffnungszeiten
Gute Bewertungen sind nur die halbe Miete. Gepflegte Informationen sind ebenfalls Pflicht.

5. Rechtliche Sicherheit gewährleisten

Disclaimer: Dies ist keine Rechtsberatung. Ich bin kein Rechtsanwalt, übernehme keine Haftung und stelle lediglich meine persönliche Meinung dar.

Es gibt, wie bei jeder Webseite, auch für die Unternehmenswebseite rechtliche Verpflichtungen. Die Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung ist genau so vorgeschrieben wie die Platzierung eines Impressums mit wahrheitsgetreuen Informationen. Für beide Punkte gibt es Generatoren:

Impressum: Fast schon Kult-Status hat der Impressums Generator von e-recht24.de erreicht. Hier lassen sich die notwendigen Informationen eingeben und am Ende erhält man ein Impressum. Doch Vorsicht – so lange die Dienste kostenlos sind, so lange haften die Generatoren natürlich nicht.

Datenschutz: Der Datenschutz Generator hingegen ist sehr umfangreich, jedoch der beste den ich bisher finden konnte. Den besten den ich bisher im Netz finden konnte ist der von Dr. Schwenke. Für das Ausfüllen des Formulars sollte man sich 10 – 15 Minuten Zeit nehmen.

6. „Du kannst nur lenken, was du auch messen kannst“

Je nach dem welchem Zweck die Unternehmenswebseite dient sollten auch Zahlen und Fakten erhoben werden um den Erfolg zu messen. Folgende Szenarien sind dabei vorstellbar:

  1. Die eigene Webseite stellt nur Kontaktinformationen bereit. Nutzen Sie eine separate E-Mail Adresse. Eine Messung in Form eingehender E-Mails zeigt wie erfolgreich die Webseite ist.
  2. Du betreibst auf der Unternehmenswebseite einen Blog und willst schauen wie wie viele Interessierte die Webseite bringt? Hierfür sollte die Google Search Console genutzt werden.
  3. Ein Kontaktformular ist eingefügt und soll verwendet werden – die Anzahl der Eintragungen und Einblendungen sind hier die richtigen Kennzahlen.

Es gibt noch zahlreiche weitere Beispiele. „Einfach laufen lassen“ ist jedoch die schlechteste Variante.

7. Mehrwerte bieten, Expertenstatus darstellen

Wer auf der eigenen Unternehmenswebseite landet, der hat grundsätzlich ein Interesse daran Informationen zu finden. Das können Kontaktdaten sein, Informationen über Dienstleistungen oder auch „Erste-Hilfe“ Tipps.

So kann ein Handwerksunternehmen eine Webseite betreiben auf der die oben angesprochenen Punkte behandelt werden. Doch machen sich „Erste-Hilfe“ Tipps gut? Durchaus. In manchen Fällen kann der Kunde sein Problem selber schnell beheben. Kurzfristig sind das jedoch entgangene 70 Euro.

Doch langfristig besucht der Kunde die Webseite, behält die kostenfreien Informationen in Erinnerung und wendet sich bei größeren Problemen, die von Laien nicht zu bewältigen sind, an das Unternehmen.

8. Suchfunktion einbauen

Die Suchfunktion einer Webseite kann mächtig sein. Leider ist sie es oft nicht. So funktioniert es in manchen Fällen besser, wenn über Google gesucht wird. Eine bittere Erkenntnis. Selber sollte so eine Suchfunktion nicht programmiert werden.

Wer auf das Content-Manangement-System WordPress setzt, der hat bereits eine ausgereifte Suchfunktion mitgeliefert. Wer die Google Suche jedoch besonders gut findet, der kann die Methode „um die Ecke“ wählen. Die „Google benutzerdefinierte Suchmaschine“ ermöglicht das Mitliefern von Suchoperatoren in der Google Suchmaschine. Die Stärke des Internetgiganten kann so zu eigenen Zwecken genutzt werden.

Üblicherweise findet sich die Suchfunktion im oberen rechten Quadranten der Webseite wieder. Dies kann rechts neben dem Hauptmenü sein oder in der rechte Sidebar.

9. Neue Vertriebs- und Kommunikationswege nutzen

„Meine Zielgruppe findet das bestimmt nicht gut“ – diese Annahmen können tödlich sein. Chatbots, Instant Messenger oder E-Mails werden nicht genutzt, ausprobiert und gemessen? Das ist verschenktes Potenzial. Nicht jeder Trend muss mitgegangen werden – doch es zeichnet sich ab, dass die Instant Messenger wie z.B. WhatsApp, Threema oder Signal so schnell nicht mehr verschwinden.

Liegt es da nicht auf der Hand, das ganze auch auf der Unternehmenswebseite zu nutzen? Gerade im Business-to-Consumer Umfeld ist dieser Kommunikationsweg häufiger zu finden. Aber auch Amazon setzt mittlerweile großflächig Chatbots ein um wiederholte Anfragen automatisiert zu beantworten.

Neue Technologien können also durchaus mal getestet werden. Eine E-Mail-Adresse und ein Kontaktformular gehören heutzutage auf jede professionelle Unternehmenswebseite.

10. Planen, vorbereiten und verteilen

In regelmäßigen Abständen müssen Inhalte oder gar die ganze Webseite überarbeitet werden. Das sollte sorgfältig geplant werden. Wer den Luxus genießt einen Webentwickler oder technisch versierten Mitarbeiter zu beschäftigen, der kann hier einen Plan ausarbeiten. Nicht selten führen Wartungsarbeiten auch dazu, dass die Webseite nicht erreichbar ist.

Diese offline-Zeiten können mit der Hilfe von einem Plan frühzeitig kommuniziert werden. Aber auch Inhalte, z.B. für einen Unternehmensblog, sollten geplant werden. Der professionelle Betrieb erfordert darüber hinaus eine Keyword Recherche, Textprüfung und die Einhaltung von Standards im Bereich der Suchmaschinenoptimierung.

Und zu guter Letzt muss die Unternehmenswebseite noch unter die Leute gebracht werden. Dafür können auf der einen Seite Soziale Netzwerke oder Branchenbücher genutzt werden. Diese 10 Tipps Backlink Tipps helfen dabei die Anzahl an Besuchern zu steigern.


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