Der E-Mail Newsletter – Marketing von gestern oder bewährtes Mittel?

Auf sehr vielen Webseiten lässt sich gestern wie heute das Formular zum eintragen in einen E-Mail Newsletter finden.

Doch warum ist der Versand von E-Mails für Webseitenbetreiber so interessant? Die E-Mail selber wurde schließlich schon dutzende Male totgesagt.

Beim genauen Blick zeigt sich jedoch, dass der Versand von E-Mails an Leser:innen einen entscheidenden Vorteil hat. In diesem Beitrag schaue ich mir das Marketing Instrument genauer an!

Fast jede Webseite bietet es an, kaum einer nutzt es? Der E-Mail Newsletter im Detail

Wenn eine Webseite die Möglichkeit anbietet, sich auf einen E-Mail Newsletter einzutragen, dann bedeutet das vor allem eines: Der Webseitenbetreiber lernt dich kennen. Das ist nämlich gar nicht so einfach.

Mit jedem Beitrag den du auf gruenderly erfährst du mehr über mich, meine Geschichte und über das Know-How das ich hier teile. Natürlich ist aber auch für mich interessant: Wer liest eigentlich meinen Blog?

Seine Leserschaft kann man auch über Kommentare im Blog kennenlernen – wenn diese denn aktiviert sind. Doch der E-Mail Newsletter ist und bleibt eine der wenigen Kommunikationsmittel, die ein direkter Draht zur Leserschaft bzw. Kundschaft sind.

Die Einrichtung, Verwaltung und Erstellung von Inhalten bringt jedoch Aufwand mit sich. Welche Ziele mit einem E-Mail Newsletter verfolgt werden sollte vorher definiert werden. Die Ziele des E-Mail Newsletters auf gruenderly sind:

  • Leser:innen zurück auf den Blog bringen
  • Zusammenfassung präsentieren
  • Traffic am Wochenende stabil halten (deshalb geht die Zusammenfassung am Samstag raus)
  • Eine Bindung zu Leserinnen und Lesern aufbauen
  • Exklusive Inhalte teilen (Einkommensreport)

Dabei hat der Newsletter ganz entscheidende Vorteile im Gegensatz zu anderen Marketing Plattformen wie z.B. Facebook. Es herrscht keine Abhängigkeit von unkontrollierbaren Algorithmen. Auch ein Stück Unabhängigkeit lässt sich so gewinnen. Das E-Mail Postfach wird dazu noch regelmäßig kontrolliert.

Wer mehr als 90% seiner Besucher durch Google erhält, der sollte das Risiko aufbrechen und eine E-Mail Liste aufbauen. So lässt sich, je nach dem wann und wie oft E-Mails verschickt werden, auch Traffic über diese Quelle aufbauen.

Leichter gesagt als getan – in Deutschland ist eine umfangreiche E-Mail Liste schwierig aufzubauen

Jetzt ist der „Aufbau einer E-Mail Liste“ leichter gesagt als getan. Das E-Mail Postfach ist bei vielen Menschen bereits jetzt hoffnungslos überfüllt – warum sollte man noch mehr E-Mail empfangen wollen?

Als Anbieter von einem E-Mail Newsletter müssen Mehrwerte geliefert werden. Ein exklusiver Blogbeitrag im Monat oder Insider Informationen können solche Mehrwerte darstellen. Es gilt aber herauszufinden, was die Besucher:innen interessiert.

Auf gar einen Fall sollte mit falschen Versprechungen geworben werden. Langfristig seid ihr erfolgreicher mit Ehrlichkeit und Authentizität. Dann kann eine gut gefüllte E-Mail Liste richtig Power haben.

Die Rate mit der sich Leser:innen im Newsletter eintragen liegt bei (niedrigen) 0,5%. Wer also 1.000 Besucher am Tag auf seiner Webseite hat, der kann mit ca. 5 Eintragungen rechnen. Die Opt-In Rate ist jedoch von Branche zu Branche unterschiedlich.

Webseiten die weniger Besucher am Tag haben, die sollten aber trotzdem von Anfang an einen Newsletter integrieren. Gerade die Einsteigertarife sind für die ersten Tausend Abonnenten kostenfrei.


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Opt-In Formulare oft platzieren, es aber nicht übertreiben!

Jeder kennt die Pop-Ups, die einem auf der Seite entgegenspringen: Willst du dich nicht anmelden? Recht nervige Banner, die den Lesefluss unterbrechen. Nicht selten lassen sich diese Fenster dann auch noch schlecht schließen. Nur weil etwas möglich ist, muss nicht von jedem Mittel gebrauch gemacht werden.

Die E-Mail Newsletter Einstellungen im Backend
So sehen die Backend Einstellungen für den E-Mail Newsletter bei mir aus. Einfache Felder und Formulare. Quelle:gruenderly.de

Ich habe mich dazu entschieden in jedem Blogbeitrag zwei Opt-In Formulare zu platzieren:

  1. Das erste findet sich nach wenigen Absätzen
  2. Das zweite befindet sich am Ende. Dort danke ich für das Lesen des Artikels

Ich verzichte auf Pop-Up Banner. Dabei steht das Verkaufen von Produkten oder das Ausliefern von passgenauer Werbung gar nicht im Raum. Jedenfalls bei gruenderly. Bei Otto, Zalando oder real sieht das natürlich anders aus. Hierfür gibt es dann aber auch spezielle E-Mail Anbieter wie z.B. ConvertKit. Wer keine Produkte verkauft, der ist mit Mailchimp oder Cleverreach gut bedient!

Die E-Mail Anbieter stellen zwar die Möglichkeit bereit Opt-In Fenster und Formulare zu erstellen – doch meine Erfahrung hat gezeigt, dass dies stets besser über explizite Formular-Plugins zu regeln ist. Zumindest wenn man mit WordPress arbeitet. Ich verwende seit Jahren Gravity Forms und bin damit auch zufrieden. So kann ich auch den E-Mail Newsletter Anbieter wechseln – im Backend brauche ich nur die Endpunkte anpassen.


Vielen Dank, dass du den Blogbeitrag bis zum Ende gelesen hast!

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