Finde und binde Stammleser – mit täglichen E-Mails und Posts!

Für jeden Blog sind sie die wertvollsten Besucher: Die Rede ist vom Stammleser! Die regelmäßig wiederkehrenden Leser:innen finden die Beiträge, die du schreibst, also gut.

Im besten Fall teilen Sie deine Inhalte auch regelmäßig in sozialen Netzwerken oder sogar im Freundes- und Bekanntenkreis.

Wer einige Stammleser gewinnen kann, der ist auf dem besten Weg eine Community zu bilden.

Doch der Weg dorthin ist nicht einfach. Neben einem bereits gut gefüllten Blog empfiehlt es sich die Methoden anzubieten, über die die Stammleser über neue Beiträge informiert werden wollen. Eine Methode ist der tägliche Versand von E-Mails mit neuen oder gar exklusiven Beiträgen.

Täglich E-Mails versenden – ernsthaft?

Der E-Mail Newsletter ist nach wie vor die Methode um seine Leserschaft kennenzulernen. Denn trotz Facebook, Twitter und Co. macht man sich mit einer gut gefüllten Liste erst unabhängig. Auch von Google. Doch ein Newsletter muss auch bespielt werden. Manche versenden E-Mails einmal im Monat, andere hingegen jede Woche. Aber was, wenn der Stammleser so neugierig ist und eigentlich jeden Tag über neue Beiträge informiert werden will?

Die erste Voraussetzung dafür ist, dass auch täglich neue Beiträge veröffentlicht werden. Der Versand der E-Mail mit der Benachrichtigung über neue Beiträge lässt sich dabei beliebig steuern z.B. um welche Uhrzeit über die neuen Beiträge informiert werden soll. Der Versand der E-Mails lässt sich sogar automatisieren und wird so zum Selbstläufer.

Was benötigt wird ist der RSS-Feed von der eigenen Webseite und einen E-Mail Newsletter Dienst der den RSS-Feed prüft und bei Neuigkeiten an die vorgeschriebene Liste eine vorbereitete E-Mail mit dynamischen Inhalten verschickt. Das geht meines Wissens am besten mit Mailchimp (USA) und CleverReach (DE/EU). Bei dieser Methode sollten jedoch einige Punkte beachtet werden:

  • Die E-Mail sollte nicht an die gesamte Newsletter Liste gehen – nur an die, die auch wirklich täglich E-Mails haben wollen
  • Soll der ganze Beitrag versendet werden oder nur die Beschreibung?
  • Wenn am Wochenende E-Mails verschickt werden sollen, dann müssen auch Beiträge am Wochenende veröffentlicht werden

Wer täglich E-Mails versenden will und bereits eine breite Leserschaft hat, der sollte unbedingt zwei Listen bzw. Zielgruppen erstellen:

  • Eine Liste für Stammleser die jeden Tag über den neuen Beitrag informiert werden wollen
  • Eine, oder mehrere Listen für z.B. einen monatlich erscheinenden Newsletter

Wie viele werden sich für die täglichen E-Mails anmelden?

Weniger als gedacht. Die Liste mit täglichen E-Mail-Empfängern zu füllen ist schwierig. Ein anderer Blog von mir hat bis zu 2.000 Besucher am Tag die im Schnitt 1,5 Seiten aufrufen. Für die Liste der täglichen E-Mail-Benachrichtigung über neue Beiträge registrieren sich 1 – 5 Personen pro Tag.

Der prozentuale Anteil ist also verschwinden gering – doch seit der Einführung dieser Möglichkeit sind mittlerweile über 30 Personen auf der Liste. 30 Personen die jeden Tag, von Montag bis Freitag um 9:00 Uhr eine E-Mail erhalten, in dem sie über den neuen Blogbeitrag, der um 6:55 Uhr erschienen ist, informiert werden. Die Öffnungsrate ist dabei recht hoch – die Klickrate niedrig. Die Klickrate verrät jedoch wie interessant (oder reisserisch) die Headline ist.

Klick- und Oeffnungsraten - Stammleser E-Mails
Die Klick- und Öffnungsraten sind für tägliche E-Mails akzeptabel.

Es gibt zwar Möglichkeiten die Anmeldungsrate zu steigern – doch gerade bei den täglichen E-Mails sollte man mit diesen Methoden vorsichtig sein. Denn eigentlich will man nur Stammleser auf der Liste, die sich aktiv dafür entschieden haben täglich eine E-Mail zu bekommen. Die Motivation zu steigern sich für einen Newsletter anzumelden bietet sich eher bei der Liste an, die einmal im Monat eine E-Mail empfängt.


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Was sollte ich beachten, wenn ich einen täglichen Newsletter einrichte?

Wenn du tägliche E-Mails verschickst, dann solltest du einen Blick auf das Kontingent von deinem E-Mail Newsletter Dienst werfen. Gerade beim täglichen Versand kann im Monat einiges zusammenkommen:

  • Du hast 500 E-Mails auf deiner Liste und diese erhalten im Monat eine E-Mail?
    Die Rechnung ist einfach: Du brauchst einen Tarif mit mindestens 500 Plätzen und E-Mails. Nach oben hin solltest du jedoch etwas Puffer haben. Bei vielen Anbietern bist du mit diesem Kontingent noch im kostenfreien Tarif.
  • Du hast 100 E-Mails die jeden Werktag eine E-Mail von dir erhalten?
    Zwar hast du weniger E-Mail-Adressen, doch du verschickst bei ca. 20 Werktagen im Monat bis zu 2.000 E-Mails. Bei manchen Anbietern ist an der Stelle schon Schluss mit den kostenfreien Tarifen.

Neben dem Standort des Servers und den Einbindungsmöglichkeiten in deine Webseite solltest du dir also auch ganz genau die Tarife anschauen und abschätzen, was da für Kosten auf dich zukommen. Wenn du Ziele und Zielgruppen für deine Newsletter-Listen hast, dann kann das helfen. Wenn du z.B. nur B2B E-Mails einsammelst, dann kann es etwas länger dauern die Liste zu füllen – das ist zumindest mein persönlicher Eindruck.

Was ist ein RSS-Feed?

RSS steht für Richt Site Summary und ist ein Dateiformate um Änderungen auf Webseiten, Blogs und News Seiten anzuzeigen. Von Zeit zu Zeit wird die Bedeutung von RSS anders interpretiert – das ändert aber nicht an dem Format selber. Üblicherweise kennt man den RSS Feed von RSS Readern. Wer mehrere Webseiten verfolgt, der kennt Anbieter wie z.B. Feedly. Diese Software aggregiert mehrere RSS Feeds vom Benutzer und ermöglicht so einen individuellen Nachrichtenfeed aus den beliebten Webseiten von Benutzern.

Feedly gefüllt mit RSS Feeds von Webseiten
Feedly gefüllt mit zahlreichen RSS Feeds unterschiedlicher Webseiten.

Die erste Version von RSS stammt aus dem Jahr 1999. Hier sprechen wir also über eine recht etablierte Technologie, die die meisten trotzdem nicht kennen. Für den automatisierten Versand von E-Mails, gefüllt mit dynamischen Inhalten, und zwar den neuen Blogbeiträgen, ist ein RSS-Feed unverzichtbar.

Wo finde ich den RSS-Feed von meiner WordPress Seite?

Wer eine WordPress Seite betreibt, der muss sich um die Freischaltung oder Wartung von RSS Feeds nicht kümmern. Hier muss einfach neben der Adresszeile ein /feed angehangen werden – und schon bekommt man den Feed präsentiert. Der RSS Feed von Gruenderly kann unter folgender Adresse also abgerufen werden: https://gruenderly.de/feed/ und sieht beim Abruf wie folgt aus:

Abgerufener RSS-Feed im Browser
Abgerufener RSS-Feed im Browser von gruenderly.de

Was für Menschen kaum lesbar oder nachvollziehbar ist, ist genau das richtige Format für Maschinen. Die Beiträge bzw. Auszüge werden dargestellt und können von Feedreadern oder E-Mail-Anbietern ausgelesen werden. Der Vergleich zu einem vorherigen Stand lässt den entsprechenden Service dann erkennen, ob es Neuigkeiten gibt. Beim täglichen E-Mail-Newsletter erhaltet ihr dann zur geplanten Zeit eine E-Mail mit den Änderungen.


Vielen Dank, dass du den Blogbeitrag bis zum Ende gelesen hast!

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