Getting Things Done – einfach mehr schaffen? Diese Tipps helfen!

Wer von Getting Things Done spricht, der meint damit oft die Selbstmanagement-Methode von David Allen. Im Zentrum steht ein effizientes und belastungsfreies Arbeiten. Im Zentrum steht eine Aufgabenliste und diverse Richtlinien an die man sich halten soll.

Es gibt vier Listen und eine zwei Minuten Regel – so soll der Arbeitsalltag erleichtert werden und am Ende mehr Aufgaben erledigt werden. Was dahintersteckt schauen wir uns im Detail an!

Die Basics von Getting Things Done

Um mit GTD (Getting Things Done) arbeiten zu können, gibt es ein bestimmtes Rahmenwerk, dass du als Fundament nutzen kannst um deine Aufgaben organisiert, schneller bewältigen zu können. Diese 4 Listen sind die Grundlage für GTD:

  • Aktionslisten
  • Projektliste
  • Kalender
  • Warten-auf-Liste

Viele der Listen sprechen bereits für sich und lassen erahnen, was dahintersteckt. Doch schauen wir uns diese im Detail an:

Die Aktionsliste beinhaltet Aufgaben, die als nächstes durchgeführt werden. Dabei muss jeder für sich entscheiden, wie diese formuliert werden. Nicht zu empfehlen sind Begriffe wie „Steuererklärung machen“ sondern eher „Belege zusammensammeln“. So detailliert gibt es aber der Rahmen von GTD nicht vor.

In der Projektliste finden sich die Vorhaben wieder, die eben nicht mit einem Arbeitsschritt erledigt werden können. Dazu zählt die oben genannte Steuererklärung, aber auch die neue Webseite oder die Suche nach einer neuen Wohnung.

In deine Kalender werden ausschließlich zeitspezifische Aufgaben, tagesspezifische Aufgaben oder zeitspezifische Informationen gespeichert. Meetings, Deadlines und Geburtstagserinnerungen gehören also hierher.

Die Warten-auf-Liste lässt bereits am Namen erahnen, dass sich hier Aufgaben verstecken, die an andere Personen delegiert wurden. So ist gerade diese Liste für führende Angestellt oder Manager ein wichtiges Instrument. Die Liste dient also zur Nachverfolgung von Aufgaben. Es ist zu empfehlen, eine Aufgabe direkt mit einem Zeitpunkt der Abgabe zu versehen.

Neben den Listen gibt es aber auch die 2-Minuten-Regel. Diese ist recht spannend und gibt folgendes vor: Dauert eine Tätigkeit weniger als 2 Minuten, dann solltest du diese sofort erledigen. Ich persönlich habe das Gefühl, wenn ich diese Regel konsequent durchziehe,  das ich am Ende des Tages mehr geschafft habe. Falls es nicht möglich ist die Aufgabe zu erledigen, sollte diese auf Wiederauflage gelegt werden. Dafür kann z.B. eine weitere Liste angelegt werden.

Um komplexe Ereignisse zu vereinfachen benötigt es komplexe Systeme

Der Vergleich von Getting Things Done ist oft der mit einem Schaltgetriebe. Wer in einem Auto einen Schaltvorgang durchführt, muss eine relativ komplexe Abfolge von Aufgaben durchführen. Um diesen Prozess einfacher zu gestalten, gibt es das Automatikgetriebe. Doch diese technische Innovation ist um ein vielfaches komplizierter als der eigentliche Schaltvorgang.

Daher rührt die Rezeption von Getting Things done: Um komplexe Ereignisse zu vereinfachen benötigt es komplexe Systeme. Auch wenn GTD auf den ersten Blick komplex aussieht, so kann man sich durchaus daran gewöhnen. Das eigene Postfach nach den oben genannten Listen zu gestalten ist z.B. möglich. Der Weg zur Zero Inbox ist dann auch nich mehr weit.


Verpasse keinen Blogbeitrag mehr!

Trage dich jetzt kostenfrei in die Gruenderlyste ein um keine Informationen mehr zu verpassen!


Gibt es auch Nachteile an Getting Things done?

Kritik an dem System herrscht vor allem deshalb, weil Kreativität und Raum für Neues knapp wird. Dinge zu erschaffen, deren Wert nicht messbar oder erkennbar ist, fällt mit GTD schwerer.

Die Wirksamkeit der Methode ist bisher durch keine empirischen Studien bestätigt worden. Wer also mit der Methode produktiver ist, der hat einen guten Weg für sich gefunden. Doch dass dies die beste Art und Weise ist um Arbeit zu erledigen muss noch erst belegt werden.

Getting Things done – ausprobieren kostet nichts!

Etwas Einarbeitung ist nötig, doch bis auf die Erstellung von ein paar Listen beherbergt diese Methode keine Gefahr. Wer in dem System einen Mehrwert sieht, der kann nur gewinnen. Wer mit der Struktur nicht klar kommt, der gewinnt an Erkenntnis, dass das System nicht zu einem passt. Welche Erfahrungen habt ihr mit GTD gesammelt?


Vielen Dank, dass du den Blogbeitrag bis zum Ende gelesen hast!

Wenn dir die Informationen helfen oder dich vielleicht sogar motivieren, dann trage dich doch in die Gruenderlyste ein. Dann wirst du benachrichtigt, sobald ein neuer Beitrag erscheint.

Schreibe einen Kommentar