Eine gute Pressemitteilung schreiben – diese 4 Punkte helfen!

Eine Pressemitteilung schreiben ist nicht immer leicht. Gerade wenn Themen emotional aufgeladen sind oder einem kaum etwas einfällt, was es zu schreiben gibt.

Doch der Mehrwert einer Pressemitteilung ist unumstritten. Die direkte und klare Kommunikation liefert interessierten Lesern genau die Informationen die nötig sind. Im besten Fall nicht mehr aber auch nicht weniger. Um diesem Anspruch gerecht zu werden gibt es vier Tipps!

Eine gute Pressemitteilung hat das Wichtigste am Anfang!

Die W-Fragen lernt man bereits in der Schule. Eine gute Pressemitteilung beantwortet die Fragen direkt am Anfang. Viel Kreativität erfordern die ersten Sätze einer Pressemitteilung aber nicht. Einfach an folgenden Fragen orientieren:

  • Wer?
  • Was?
  • Wann?
  • Warum?
  • Woher?
  • Wo?
  • Wie?
  • (evtl. welche Quelle?)

Es geht bei einer professionellen Pressemitteilung nicht um Klickbait. Es sollte bereits aus der Überschrift hervorgehen, was es Neues gibt. Alles andere würde dem Anspruch einer guten Mitteilung nicht gerecht werden. Das gedankliche Streichen von Wörtern und Absätzen ist ein hilfreiches Mittel zu prüfen, ob es unnötige Informationen gibt.

Streiche gedanklich einfach Informationen heraus und stelle dir die Frage: Hat sich der Sinn der Aussage geändert? Falls nicht, dann war der Satz bzw. Absatz wohl unnötig. Es werden täglich Tausende bis Hunderttausende Pressemitteilungen veröffentlicht. Welche gelesen wird entscheidet sich innerhalb von Sekunden. Hier herrscht also der Anspruch der klaren Kommunikation.

KISS – keep it stupid, simple!

Die Pressemitteilung sollte einfach gehalten werden. Klingt nach einer Selbstverständlichkeit, doch es ist eine Herausforderung. In der Mitteilung muss nicht mit komplexen Satzkonstrukten geglänzt werden. Auch auf den Einsatz von sehr spezifischen Fachbegriffen kann in der Regel verzichtet werden.

Das KISS Prinzip ist eine sinnvolle Richtlinie für den Aufbau einer professionellen Pressemitteilung. Manchmal ist weniger nämlich mehr und stößt gerade bei Journalisten und Redakteuren auf Gegenliebe. Eine Stellschraube, mit der sich die Wahrscheinlichkeit erhöhen lässt, dass die Information zur Kenntnis genommen wird.


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Es dürfen höchstens 1 1/2 DIN A4 Seiten sein!

Viel hilft viel? Von wegen. Es herrscht große Einigkeit darüber wie eine Pressemitteilung aufgebaut sein sollte, bevor diese auf einem Presseportal  wie z.B. openPR hochgeladen wird:

  • 1,5 Zeilenabstand
  • Absätze nach Sinnhaftigkeit strukturieren
  • Schriftgröße 10 – 12 bei einer klassischen Schriftart wie z.B. Arial oder Helvetica

Durch diese üblichen Vorgaben wird der mögliche Umfang einer Pressemitteilung bereits stark eingegrenzt. Denn mehr als 1 1/2 Seiten werden kaum von Journalisten oder Redakteuren erwartet. Im besten Fall ist die Mitteilung ein One-Pager und nicht größer als 3 MB. Andere Formate als das PDF Format sind nicht nur unüblich, sie sind auch unerwünscht.

Neben dem Inhalt sollte der Verfasser Mitteilung auch daran denken passende Kontaktdaten zu hinterlegen: Wer ist Ansprechpartner, wie ist die Kontaktaufnahme? Es kann durchaus sein, dass ein Journalist Rückfragen zu einer Mitteilung hat. So kann Kommunikation klar gelenkt werden.

Die Pressemitteilung ist kein Werbeplatz

Anders als in Broschüren oder Flyern hat Werbung in einer Pressemitteilung nichts verloren. Es sollte möglichst neutral beschrieben werden, was es an Neuigkeiten gibt. Eine Bewertung sollte, so schwer es auch fällt, nicht Bestandteil des Inhalts sein.

Um eine Korrekturlesung der Mitteilung kommt man nicht herum. Es ist von Vorteil, wenn man im Team arbeitet. So lassen sich Texte gegenseitig prüfen. Füllwörter, Bewertungen und fehlende Informationen lassen sich aufdecken.

Die Checkliste zur perfekten Pressemitteilung

Was gibt es nun zu beachten, was zu kontrollieren? Damit du deine Mitteilung gut vorbereitet zur Korrekturlesung geben kannst, kontrolliere diese am besten vorab mit folgender Checkliste:

  • Ist das Wort „Pressemitteilung“ in der Überschrift vorhanden? Damit es jedem klar ist, worum es geht, solltest du es gezielt am Anfang der Überschrift platzieren!
  • Geht aus der Überschrift bereits hervor, um was es geht?
  • Werden die W-Fragen am Anfang beantwortet?
  • Sind Datum, Ansprechpartner und Kontaktdaten enthalten?
  • Gibt es weitere Informationen am Ende?
  • Hast du das Bildmaterial untergebracht?

Wenn du diese Fragen nutzt um deine Mitteilung zu kontrollieren, dann solltest du sie einer zweiten Person zur Korrekturlesung überreichen. Wenn dieser Schritt ebenfalls erfolgreich war, verteile deine PDF-Datei über Presseportale oder versende Sie direkt per E-Mail.


Vielen Dank, dass du den Blogbeitrag bis zum Ende gelesen hast!

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