Online Geld verdienen – diese 5 Fehler solltest du unbedingt vermeiden!

Online Geld verdienen ist einfacher gesagt als getan. Und es gibt einige Fehler, die du dabei unbedingt vermeiden solltest!

Nebenbei etwas Geld im Internet verdienen ist der kleine Traum vieler Menschen – doch einige Fehler können dafür sorgen, dass die Euphorie in Verzweiflung umschlägt. Dabei sind die gängigen Fehler kein Geheimnis und können vorab recherchiert und vermieden werden!

Wer präventiv an möglichen Problemen arbeitet und sich frühzeitig um Lösung bemüht, der hat gute Chancen stressfrei online tätig zu werden und den einen oder anderen Euro nach Hause mitnehmen zu können.

Rechte und Pflichten – diese gelten auch für den, der online Geld verdienen will!

Wer eine Webseite betreibt, Empfehlungen ausspricht und sich an Partnerprogrammen beteiligt, der ist keineswegs auf eigene Faust unterwegs. Teilnahmebedingungen werden akzeptiert, AGB abgeknickt, Produkte empfohlen und Dienstleistungen in Anspruch genommen.

All das bringt längst nicht nur Rechte mit sich – es herrschen auch zahlreiche Pflichten. Doch wer sich informiert, der kann diese Probleme bewältigen und sich mit dem spannenden Aspekten einer online Tätigkeit auseinandersetzen. Diese 5 Fehler sollte jeder vermeiden:

  1. Informations- und Auskunftspflichten einer Webseite einhalten
    Eine Webseite ist heute schnell erstellt. Ganz gleich ob diese von Hand programmiert wird, mit der Hilfe von WordPress aufgesetzt wird oder mit einem Website-Baukasten zusammengeklickt wird: Sie haben alle die gleichen Informationspflichten! Jede Webseite die aus Deutschland heraus betrieben wird braucht mindestens ein Impressum und eine Datenschutzerklärung. Wer seine Statistiken mit der Hilfe von Cookies anfertigt, der kommt auch um die Platzierung eines Cookie-Banners nicht drumherum.
  2. Du hast dir keinen Plan zurechtgelegt
    Schnell gestartet – die Ideen kommen dir während des Schreibens oder Programmieren? Vielleicht. Doch das große Ganze hast du vor deiner Tätigkeit nicht definiert. Manche Arbeiten sind also überflüssig oder müssen doppelt und dreifach wiederholt werden. Wenn du dir Gedanken darüber machst, was am Ende entstehen soll, ist allen damit geholfen. Was willst du erreichen in welcher Zeit und mit welchen Mitteln? Wenn du Antworten auf diese Fragen hast, dann geht alles viel leichter von der Hand!
  3. Alles bei dir dreht sich um das Geld
    Du betreibst eine Webseite, weil du damit Geld verdienen willst – und das ist vollkommen in Ordnung. Es ist sogar ehrenhaft – denn wenn in dir ein Talent für das Schreiben von Texten schlummert, du eine erfolgreiche Webseite auf die Beine stellst und vielleicht sogar eine Firma gründest – dann schaffst du damit sogar Arbeitsplätze und sicherst Existenzen. Doch das Geld alleine als Motivation hält meist nicht lange an. Besonders dann, wenn du einen Blog startest. Der große Anteil deiner gewünschten Besucher lässt Monate, wenn nicht sogar Jahre auf sich warten. Dir darf dabei nicht langweilig werden – du musst nämlich am Ball bleiben!
  4. Verrenne dich nicht in das Design deiner Webseite
    Die erste Webseite ist das eigene, kleine, spannende Projekt. Man will alles richtig machen und die Besucher von dem Design überzeugen. Die Seitenleiste wird umgebaut, das eigene Theme programmiert und die Farbkonzepte und das Logo regelmäßig angepasst – es ist schließlich noch nicht perfekt. Perfektionismus verbrennt aber die wertvolle Euphorie am Anfang von Projekten. Content is King. Übe das Schreiben von Texten, knüpfe Kontakte und sorge für Backlinks auf deine Webseite. Wenn diese nicht perfekt ist – mach dir keine Sorgen. Auch hier gilt das Pareto Prinzip: Du erreicht mit 20% Aufwand 80% der Ergebnisse. Nicht überzeugt? Dann werfe mal einen Blick auf fefes Blog. Ein Blog der in der IT-Szene mehr als erfolgreich ist. Design? Fehlanzeige.
  5. Du verlierst deine Besucher aus dem Auge
    Suchmaschinenoptimierung, Layout und zahlreiche Affiliate-Links machen noch keine erfolgreiche Webseite aus. Am Ende kommt es darauf an Mehrwerte zu schaffen: Komplexe Themen einfach zu erklären, Schritt-für-Schritt Anleitungen bereitzustellen oder schlichtweg News zu schreiben – durchaus mögliche Themen. Ein Blog oder eine Webseite sollte deshalb auch einen Fokus haben und nicht über Gott und die Welt schreiben – zumindest dann nicht, wenn ein wirtschaftlicher Zweck angestrebt wird.

Diese Punkte sollen dir nur einen ersten Ansatz darauf geben, was du vor allem dann beachten solltest wenn du online Geld verdienen willst. Gerade der rechtliche Rahmen sollte beachtet werden und Fehler möglichst ausgeschlossen werden. Sonst kostet dich dein Business im schlimmsten Fall noch Geld.

So kann auch eine fehlende Gewerbeanmeldung zum Problem werden:“Erst einmal Geld verdienen und das später nachholen.“ ist kein geschicktes Vorgehen. Auf Kulanz vom Finanzamt solltest du nicht setzen.

Es müssen so viele Punkte beachtet werden – was sollte ich denn noch beachten?

Wer mit Technik zu tun hat, der muss sich vor allem auf eins gefasst machen: Es funktioniert nicht immer alles so, wie man sich das vorstellt. Es ist also durchaus Durchhaltevermögen angebracht. Besonders dann, wenn man mit der Erstellung einer Webseite vorher noch nichts zu tun hatte. Aber auch die benötigte Zeit bis die Inhalte von Besuchern angeklickt und gefunden werden ist lang.

Das sorgt jedoch dafür, dass die ersten Wochen und Monate sehr lehrreich sind. Dabei kann heutzutage wirklich jeder eine Webseite betreiben: Domain registrieren, Webspace sichern* und loslegen. Bis die ersten Einnahmen eintrudeln ist jedoch Geduld gefragt. Erst einige Monate nach meinem Start konnte ich die ersten dreistelligen Einnahmen von meinen Webseiten empfangen.

online Geld verdienen - mit geduld moeglich
Grundsätzlich ist es möglich im Internet Geld zu verdienen. Doch vor allem Disziplin und Geduld sind nötig.

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Meine persönlichen Anfänge mit Webseiten und Hostern

Selbst als technisch versierte Person hatte ich bis vor über 5 Jahren noch nichts mit der Erstellung von Webseiten zu tun. Meine ersten Schritte habe ich mit Dreamweaver von Adobe gesammelt. Irgendwann wurde die Software nicht mehr weiterentwickelt und kurz darauf eingestellt. Der erste Fehler: Verlass dich nie ausschließlich auf eine proprietäre Software! Einen Blick in die Basics sollte jeder, der eine Webseite betreibt, geworfen haben. Das geht z.B. kostenlos mit dem HTML Kurs von der Codecademy.

Nach dieser Enttäuschung wurde ich auf WordPress aufmerksam. Ein paar Artikel durchgelesen, Videos geschaut und dann die Software das erste Mal heruntergeladen. Ein kleiner shared Server bei Uberspace musste herhalten. Das gut dokumentierte Handbuch war dann der Leitfaden für alle Vorhaben.

Uberspace ist ein Anbieter von Webspace - gut zum üben um Fehler zu vermeiden.
Uberspace stellt umfangreiche Möglichkeiten bereit im Internet Projekte umzusetzen. Quelle: uberspace.de

Mittlerweile ist es überarbeitet, aber nur noch auf Englisch verfügbar. Uberspace ist übrigens sehr empfehlenswert für Menschen, die keine Scheu vor dem Terminal haben. Ein ungewöhnliches Format herrscht bei den Jungs aus Mainz auch bei der Preisgestaltung: Denn jeder zahlt, was er kann.

Für diejenigen, die es etwas strukturierter und organisierter haben wollen, für die kann ich für einzelne Projekte Raidboxes* empfehlen: Automatische Backups, Verwaltung und Updates von Plugins und Themes aus dem Website-Dashboard und eine sehr bequeme Möglichkeit Seiten zu klonen und einzuspielen. Gerade bei größeren Veränderungen ist dieses Feature Gold wert, auch wenn der Hoster etwas teurer ist.

Welcher Fehler sollten also beim online Geld verdienen vermieden werden?

Am Ende lässt sich sagen, dass man sich ausreichend Zeit nehmen sollte sich zu informieren und selber tätig zu werden. Wer sich ein Taschengeld oder gar den Lebensunterhalt online verdienen will, der muss mit ein paar Charaktereigenschaften aus der Masse herausstecken – denn das ist keineswegs einfach und der Weg ist weit.

Überprüfe also den rechtlichen Rahmen, informiere dich über die Möglichkeiten einer Gewerbeanmeldung, gebe dir Mühe, bleibe bei der Sache und denke stets an deine Besucher:innen!


Vielen Dank, dass du den Blogbeitrag bis zum Ende gelesen hast!

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