Pinterest – einmal gesperrt und zurück!

Mit dem Start von Gründerly habe ich auch einen Pinterest Account gestartet. Viele Blogger haben dort einen Account, verlinken Blogbilder und sammeln Ideen für weitere Beiträge. Doch während ich am scrollen und pinnen war, wurde ich plötzlich gesperrt. Mittlerweile ist mein Account wieder freigeschaltet. Doch was steckt dahinter?

Bei Pinterest werden Bots und Automatisierungen gesperrt

Wie in vielen anderen Netzwerken will man echte Nutzer haben. So sperrt Facebook wöchentlich Millionen falscher Profile. Aber auch bei Instagram wird regelmäßig zugeschlagen. Pinterest ist noch eher ein Nischennetzwerk, auch wenn es wohl langsam aber sicher an Fahrt gewinnt.

So möchte man als Betreiber von Pinterest aber natürlich Bots und Automatisierungen ausschließen, die sehr aktiv sind. Es soll schließlich ein Austausch stattfinden. Mit meinem Verhalten habe ich da wohl etwas über die Strenge geschlagen.

Tailwind plant Pins bei Pinterest – vielleicht nicht sofort am Anfang nutzen!

Da ich für jeden Beitrag einige Pins erstellt hatte, das geht ganz leicht mit Canva, habe ich diese im Anschluss geplant. 25 Pins sollten nicht einfach so veröffentlicht werden. Um das automatische Posten zu testen hat sich Tailwind bzw. Tailwindapp angeboten.

Hier können Pins hochgeladen und geplant werden. Das habe ich getan, das wurde gemacht – und dann war plötzlich Schluss. Während ich andere Pins markiert habe, wurde ich aus der App geworfen. Das kommt in unregelmäßigen Abständen zwar vor – aber was solls.

Ein erneuter Log-In Versuch war jedoch nicht möglich. Pinterest ist aktuell eine Besucherquelle für Gründerly. Und auch viele Follower oder umfangreich gepinnte Boards besitze ich dort noch nicht – aber geärgert hat mich das trotzdem.

Warum also wurde mein Account gesperrt – und gibt es Hoffnung diesen wieder zu erhalten?


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Wenn Social Media Account gesperrt werden, dann ist meistens Schluss

Von so einigen Fällen bei Twitter, Instagram und Facebook habe ich von Kontosperrungen gehört. Doch Aussicht auf Erfolg, dass der Account reaktiviert wird, ist stets sehr gering und läuft beinahe gegen Null. Anders bei Youtube. Hier wird mit einer Anzahl von Strikes gearbeitet. Es gibt natürlich Ausnahmen von dieser Regel:

  1. So ist es Bastian Bielendorfer mit seiner Community im April 2020 gelungen dafür zu sorgen, dass sein Twitter Account reaktiviert wird.
  2. Aber auch bei Youtube kann das gelingen. SemperVideo erhielt vor kurzem den dritten Strike und wurde kurzzeitig gesperrt.

Besonders kritisch ist es natürlich, wenn der social Media Account die Grundlage für ein Familieneinkommen ist. Heutzutage ist das nicht mehr ungewöhnlich.

Jedenfalls wurde auch mein backfrischer Pinterest Account Opfer des Algorithmus zur Detektierung von potenziellen Fake Accounts. Doch der Umgang von Pinterest ist ein anderer im Vergleich zu den anderen Netzwerken.

Konto gesperrt bei Pinterest
Unmissverständlich wird einem beim Log-In Versuch klar gemacht, dass der Account gesperrt ist.

Zu unrecht gesperrt? Dann den Kundensupport von Pinterest kontaktieren!

Sperrt man wenige Nutzer und ist sich sicher, dass diese Fake Accounts sind – oder sperrt man großzügig und wartet auf die Reaktion der echten Nutze, die sich beschweren? Pinterest scheint hier den zweiten Weg zu gehen. Die „false positive“ Rate an entdeckten, falschen Accounts ist anscheinend hoch, da der Kontakt beinahe schon gewünscht wird.

Nun war also Freitag und ich habe, wie angeboten, den Kundenkontakt angeschrieben. Da passierte dann erst einmal nichts. Doch nach einigen Tagen, ohne Rückmeldung, Nachricht, E-Mail oder ähnliches, wurde mein Account wieder freigeschaltet und ich konnte weiterpinnen.

Das hat zwar die Motivation von Pinterest etwas gedämpft, da das natürlich jederzeit wieder passieren kann, doch die Entsperrung ging, dafür das es am Wochenende war, recht schnell.

Was lernen wir aus einer Kontensperrung in sozialen Netzwerken?

Wem das eigene Konto zu gesperrt bekommen hat – sich jedoch keiner Schuld bewusst ist – der sollte tatsächlich den Kundenkontakt anschreiben und das Problem schildern. Zumindest bei Pinterest bestehen gute Chancen, dass der eigene Account und die Boards wiederhergestellt werden.

Neu verbunden werden müssen dann aber alle verbundenen Accounts. Im Falle von Tailwind also einmal die Verbindung kappen und neu herstellen. Das hat dafür gesorgt, dass dort nun alle geplanten Beiträge gelöscht worden sind. Ärgerlich – dies also nur für eine Woche vorplanen (jedenfalls am Anfang).


Vielen Dank, dass du den Blogbeitrag bis zum Ende gelesen hast!

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