Der Redaktionsplan ist das Rückenmark von deinem Blog!

Der Redaktionsplan bei einem Blog kann als das Rückenmark bezeichnet werden. Aber auch ein Vergleich zur Betriebswirtschaft hängt nicht.

Denn wenn die vergangenen Beiträge dein Rechnungswesen sind, so sind deine zukünftigen dein Controlling.

Dem Redaktionsplan ist zu entnehmen, wo es thematisch hingeht. Außerdem kann der Autor vorgeben in welcher Frequenz die Beiträge veröffentlicht werden. Hier ist etwas Vorarbeit nötig, die jedoch beruhigt. Aber Schritt-für-Schritt!

Was ist ein Redaktionsplan?

Wie von dem Namen abzuleiten ist, ist der Redaktionsplan ein Dokument zur Planung von Beiträgen in einer Redaktion. Dabei unterscheiden sich diese vor allem in der Komplexität. Es gibt übersichtliche, einfache Pläne für wenige Personen.

Größere Organisationen greifen bei einer hohen Anzahl an Personen aber auch gerne zu komplexeren Übersichten. Grundsätzlich ist man aber natürlich frei in der Gestaltung. Folgende Informationen sollten jedoch in keinem Plan fehlen:

  • das Veröffentlichungsdatum
  • der Autor/Verfasser/Verantwortliche
  • Thema des Beitrages
  • Abgabetermin (z.B. um Korrekturlesungen vorzunehmen)
  • das benötigte Format (Blog, Social Media, Print)
  • gezielte Keywords
  • Fortschritt

Wer alleine einen Blog betreibt, der kann natürlich auf Informationen wie den Autoren verzichten. Dieses Dokument kann einen aber bei der Umsetzung der Ziele unterstützen. So können die Keywords als erstes definiert werden. Erst daraufhin werden passende Beiträge recherchiert.

Es kann auf diesem Wege sichergestellt werden, dass das große Ganze nicht aus den Augen verloren geht. Es ist also die Arbeitsmappe für Blogger und Content-Marketing bzw. Creator die sich im Kampf der täglich Themenfindung befinden.

Der Redaktionsplan direkt fuer WordPress
Mit dem Editorial Calendar Plugin lässt sich eine Kalendar Darstellung direkt in WordPress integrieren.

Wo kann ich einen Redaktionsplan herbekommen?

Es gibt viele kostenfreie und kostenpflichtige Angebote im Internet. So kann bei einer größeren Agentur oder Redaktion der Plan auch digital dargestellt werden.

Dafür ist Software nötig die in der Regel Geld kostet. Doch in diesem Fall genügt ein Google Docs oder Excel Datenblatt aus – es erfüllt nämlich alle notwendigen Anforderungen.

Wer einen Redaktionsplan sucht, der sollte einen Blick in die Google Suche werfen. Viele Blogger und Redaktionen teilen Ihre Vorlagen – es ist aber dann eben nicht die eigene und muss gegebenenfalls noch angepasst werden.

Wer es nicht eilig hat, dem kann ich auch einen Blick auf Pinterest empfehlen. Dort finden sich viele Pins mit der Möglichkeit auf der verlinkten Seite einen Redaktionsplan herunterladen zu können.


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Der Redaktionsplan ist auch ein Ideengeber

Nun kann der Redaktionsplan selber nicht nur verwendet werden um die eigenen Texte zu organisieren. Dort lassen sich auch Feiertage festhalten und Beiträge können entsprechend vorbereitet werden. Mit Tools wie z.B. blog2social* kann auch die Aktivität in sozialen Netzwerken geplant werden.

Aber auch die Erstellung von einem online Kurs, Whitepaper oder E-Book kann über einen Redaktionsplan organisiert werden. Beiträge sollen frühzeitig das kommende Produkt erwähnen oder bewerben? Mit der Hilfe von einem Redaktionsplan ist das früh planbar.

Meine Erfahrung, Planung und Umsetzung

Ich bin ein großer Freund davon jeden Werktag einen Blogbeitrag zu veröffentlichen. Das liegt vor allem an der klaren Planung für mich: Wenn kein Wochenende oder Feiertag ist, dann wird ein Beitrag veröffentlicht. In der Vergangenheit ist mir die Regelung schwer gefallen alle 2 – 3 Tage einen Beitrag zu veröffentlichen.

Nun ist gerade aber bei der täglichen Veröffentlichung von Beiträgen die Themenfindung eine Herausforderung. Damit ich mich nicht Hals über Kopf in die Recherche von Themen schmeissen muss, pflege ich einen Redaktionsplan direkt in WordPress.

Dabei lege ich Ideen für Artikel als Beitragsentwurf an. Wenn ich unterwegs bin, dann schreibe ich mögliche Themen auf eine Todo Liste. Mit dem Plugin „WordPress Editorial Calender“ erhält man im Backend einen Kalender zur Planung von Beiträgen.

Bei den Beiträgen, bei denen das [ENTWURF] fehlt handelt es sich um fertiggestellte Beiträge. So kann ich auf einen Blick klar erkennen welche Beiträge fertig sind und welche geplant sind. Die Keywords selber lassen sich festhalten und tracken mit der Hilfe von SEO Software wie z.B. Seobility*. Grundsätzlich funktioniert das aber auch mit einer Excel Tabelle.


Vielen Dank, dass du den Blogbeitrag bis zum Ende gelesen hast!

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