Vom Konsumenten zum Produzenten – so startest du durch!

Im Internet vom Konsumenten zum Produzenten zu werden erfordert etwas Überwindung. Jeder der ein Smartphone besitzt, der kennt die Informationsflut die auf einen einprasselt.

Die Möglichkeiten Informationen zu konsumieren sind nur durch die eigene Zeit oder den Akku begrenzt.

Das führt nicht selten dazu, dass die Bildschirmzeit pro Tag mehrere Stunden betragen kann. Doch warum konsumieren, wenn das Produzieren immer leichter wird?

Anforderungen an die Content Erstellung, fehlendes Know-How und Perfektionismus

Einfach loslegen. Das ist oft das Motto der Stunde. Doch bei der Content Erstellung ist etwas Gehirnschmalz gefordert – auch wenn der Prozess durchaus Freude bereiten kann und man auch so erst das Potenzial erhält im Internet durchzustarten. Aber Schritt für Schritt.

Fest steht, es ist heute unheimlich einfach Inhalte zu konsumieren. Ein Professor sagte damals „Eigentlich steht alles im Internet, hier lernt Ihr nur, wie Ihr es umsetzt!“ (z.B. auf selfhtml.org) und damit hatte er vollkommen recht. Da ging es im Detail um die Erstellung von Webseiten auf Basis von HTML, CSS und PHP. Aber auch in anderen Bereich gilt das.

Wer etwas beginnen will, der findet viele Informationen, Erfolgsgeschichten sowie auch Tipps und Tricks im Internet um vom Konsumenten zum Produzenten zu werden. Wird das mit einer gesunden Portion Skepsis gemischt, so kann jeder Mehrwerte aus diesen Informationen ziehen und selber loslegen.

Warum sollte sich jeder mit der Content Erstellung befassen?

Die Content Erstellung ist ein großer Punkt in der heutigen „Attention Economy“. Der mit dem spannendsten Inhalten, der bekommt auch die Aufmerksamkeit und damit mehr Follower, Kunden etc. Aber mit welchem Content sollte man sich beschäftigen und wie erstellt man diesen?

Am Anfang steht man vor vielen Fragen. Die erste, die man für sich beantworten sollte, ist die Frage nach der Nische. Du kannst kein Experte in jedem Gebiet sein. Suche dir ein Thema raus, in dem du dich auskennst. Anregung gefällig? Du beschäftigst dich gerne mit Tieren? Teile deine Tipps und Tricks.

Du kennst dich mit der Blockchain aus? Dann erstelle doch einen Blog und schreibe über dein Know-How. So festigst du deinen Expertenstatus. Es gibt beliebig viele Nischen. „Den“ einen Finanzblog zu erstellen wäre vielleicht zu ambitioniert. Aber wenn dein Ziel ist „der Ethereum“ Blog zu werden, dann kannst du das mit Disziplin und Qualität schaffen.

Du kannst bereits ein Experte sein – doch wenn du als solcher nicht wahrgenommen wirst, dann hilfst du damit nur deinen Bestandskunden. Wenn du mehr potenzielle Kunden erreichen willst und vielleicht für Experteninterviews kontaktieren werden magst, dann solltest du dir eine Plattform zunutze machen auf der du gesehen wirst. Im Geschäftskontext kann das LinkedIn sein, im B2C Segment aber auch Facebook, TikTok oder Instagram. Für den B2C oder B2B Bereich ist aber stets dein eigener Blog eine gute Plattform.

Wie lässt sich fehlendes KnowHow ausgleichen?

Es gibt nur sehr wenige Experten, die sich in einem Gebiet so gut auskennen, dass sie nichts mehr lernen können oder müssen. Es gibt Innovationen, Trends und Neuigkeiten. Der Spruch

„Gehe mit der Zeit oder du gehst mit der Zeit“

kommt nicht von ungefähr. Ich persönliche lerne dann besonders gut, wenn ich einen Blogbeitrag vorbereite und diesen am Ende schreibe. Dann muss ich Quellen sichten, Berichte lesen und mir selber darüber Gedanken machen. Das ist mein Weg um vom Konsumenten zum Produzenten zu werden. Zusätzlich hilft es mir Know-How aufzubauen und aufzufrischen.

Es sollte dein Ziel sein, die besten Primärquellen für dein Themengebiet zu entdecken. Das können Nachrichtenseiten aber auch Newsletter sein die kostenpflichtig oder kostenlos sind. Aber auch Twitter ist in manchen Bereichen wie z.B. der IT-Sicherheit oder Krypto-Szene eine zentrale Anlaufstelle um Wissen aufzubauen und aktuelle News zu erfahren.

Was hilft gegen Perfektionismus?

Perfektionismus kann einem bei der Erstellung von Inhalten im Weg stehen. Wer sich mehrere Monate auf einen Post vorbereitet, der ist häufig enttäuscht. Denn entweder tritt nicht die gewünschte Aufmerksamkeit ein oder der Beitrag wird erst gar nicht so richtig vom Algorithmus der jeweiligen Plattform aufgegriffen.

Natürlich sollten deine Inhalte ein gewisses Qualitätsniveau haben. Schlechter Ton, miserables Bild oder eine Rechtschreibung wie Kraut und Rüben hat niemand gern. Viel wichtiger ist aber den Inhalt zu erstellen – und hier hilft eher mehr als weniger.

Den Perfektionismus zur Seite legen, Fünf gerade sein lassen und mit jedem Beitrag, jedem Video und jeder Infografik die Qualität hochschrauben. Im Kontext von Youtube heißt es z.B. oft, dass du erst einmal deine 100 Stunden Aufnahme machen solltest, bevor du deine Qualitätsansprüche hochschrauben solltest.

Vom Konsumenten zum Produzenten – Fazit?

Ein Fazit zu diesem Thema ist schwer – doch am Ende haben die meisten Menschen einen Beruf, ein Hobby oder eine Leidenschaft der Sie nachgehen. Auch wenn man es selber nicht glaubt – dort schlummert Know-How das andere noch nicht haben, sich aber grundsätzlich dafür interessieren. Wem es gelingt das Know-How interessant zu verpacken, der wird in Windeseile vom Konsumenten zum Produzenten. Ein tolles Beispiel ist der Instagram bzw. TikTok Account von Steuerfabi.

Ob man von der Reichweite dann Leben kann, das steht noch auf einem anderen Zettel. So sind bei Instagram fast eine halbe Million Follower nötig, um auch davon leben zu können. Doch die Chancen heutzutage sind besser als noch vor Jahren. Wichtig ist nur: Anfangen – besser gestern als heute!


Vielen Dank, dass du den Blogbeitrag bis zum Ende gelesen hast!

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