Was ist ein Investor?

Für Unternehmen die ein besonderes schnelles Wachstum anstreben, ist ein Investor ein möglicher Partner. Er unterstützt das Vorhaben mit monetären Mitteln und hilft mit Kontakten durch das persönliche Netzwerk. In vielen Bereichen trifft man auf Investoren.

Es gibt neben privaten Investoren auch welche die eine Institution vertreten und im Sinne einer anderen Unternehmung Geld investieren. Das Ziel eines Investors ist es stets mit dem investierten Kapital eine höhere Rendite zu erzielen als es z.B. durch klassische Geldanlagen möglich ist.

Ein vielversprechendes Geschäftsmodell hält hohe Gewinne bereit

Wer sich die großen Startups anguckt, der kann sich darüber wundern wie es die Unternehmen so schnell geschafft haben groß zu werden. Facebook, Uber und Airbnb sind Unternehmen die hauptsächlich von Investoren vorangetrieben worden sind. In diesen Fällen ging also die Rechnung auf. Geldgeber die frühzeitig eingestiegen sind und Kapital investiert haben, die konnten dieses vervielfachen.

Dieser Blick ist jedoch sehr begrenzt. Zahlreiche Startups schaffen diese Herausforderung nicht und gehen sogar insolvent. Ein Beispiel für ein gescheitertes Startup ist Theranos. Es geht also um Chancen und Risiken. Die Chance besteht das Geld zu vervielfachen – das Risiko eines Totalverlustes droht jedoch ebenfalls.

Wenn Investoren besonders früh viel Geld in ein Startup stecken, dann wird in der Regel von sogenannten Venture Capitalists gesprochen. Ihnen geht es um die Investition in der Anfangsphase. Diese birgt eine erhöhtes Risiko – der Einkauf an Anteilen am Unternehmen ist zu diesem Zeitpunkt günstiger.

Mit den Anteilen geht häufig auch eine Entscheidungsmacht einher

Wenn ein Investor, ganz gleich ob privat oder institutioneller Art, in ein Unternehmen einstiegt, dann erhält dieser auch ein Recht Entscheidungen mit treffen zu können. Je nach Vertragsgestaltung kann dieses Recht größer oder kleiner ausfallen. Dieser Punkt sollet aber stets beachtet werden. Dass nicht jeder Geldgeber zum Startup passt, das zeigt der Von-Floerke Skandal rund um Frank Thelen und David Schirrmacher.

Der bekannteste Investor Deutschlands: Frank Thelen

Frank Thelen ist dabei mit der prominenteste Investor in Deutschland. Er hat in Technologien und Lebensmittel investiert – stammt dabei selber aus der Nerd-Ecke. Mittlerweile investiert er sein Kapital aber auch in Vorhaben die sehr zukunftsträchtig sind. Dazu zählt z.B. das Flugtaxi Unternehmen Lilium. Hier zeigt sich also die Bandbreite der Unternehmen, die durch einen Investor abgedeckt werden kann. Investiertes Kapital hat Frank Thelen vor allem durch sein eigenen Exit und zahlreiche andere Unternehmen erwirtschaftet.

Dabei findet man nur selten den passenden Geldgeber für das eigene Unternehmen im Fernsehen. Es gibt zielgerichtete Events auf denen Startups und Investoren aufeinandertreffen. Dabei gibt es neben den Venture Capitalists noch folgende Varianten der Geldgeber:

Business Angel

Ein Business Angel hat sein Vermögen in der Regel durch seine Tätigkeit als Unternehmer. Dieser hat sich entschlossen, häufig durch Fachkenntnis in bestimmten Branchen, in zukunftsträchtige Unternehmen zu investieren. Ähnliche wie die Venture Capitalists tut er das zur Anfangsphase des Unternehmens. Der investierte Betrag beläuft sich häufig auf Summen zwischen 10.000 und 100.000 Euro. Vor allem aber steht der Business Angel mit Tatkraft dem Unternehmen zur Seite. Dies kann in Form von Arbeitszeit oder Kontakten erfolgen.

Acceleratoren

Ein Accelerator tritt früh – teilweise sogar früher als der Business Angel oder Venture Capitalists – in die Unternehmen ein. Es handelt sich häufig um Mentorenprogramme die bei der Unternehmensführung und anderen Punkten unterstützen. Die Programme sind zeitlich begrenzt. In manchen Fällen fließt ein festgelegter Geldbetrag gegen Beteiligungen am Unternehmen. Wird das Unternehmen erfolgreich, erhält der Accelerator ein seinen Geldanteil mit Gewinn zurück. So sehen viele Finanzierungsmodelle von Acceleratoren aus.

Inkubatoren

In einem Inkubator kann ein Unternehmen im sehr frühen Anfangsstadium „gedeihen“. Unterstützt werden Unternehmen bei der Ausgestaltung von Verträgen, Prozessen, Teams, Netzwerken, Arbeitsplätzen etc. In manchen Fällen wird Kapital bereitgestellt. Daraus folgt auch eine Beteiligung. Der Unterschied von Acceleratoren und Inkubatoren wird manchmal verwechselt.


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Was genau macht ein Investor?

Ein Investor stellt eine festgelegte Geldsumme zur Verfügung und erhält im Gegenzug Anteile am Unternehmen. Die anschließende Tätigkeit, in Form der Unterstützung, ist stark abhängig von dem Unternehmen. In manchen Fällen müssen online Shops aufgebaut, der Vertrieb ausgebaut oder Mitarbeiter eingestellt werden.

Wie finde ich einen Investor für mein Startup?

Ein Investor lässt sich am besten im direkten Kontakt finden. Der Besuch von Startup Veranstaltungen kann als junges Unternehmen ein Weg sein. Aber auch die Registrierung auf Plattformen wie Crunchbase kann interessante Kontakte einbringen.

Wer bereits eine Seed-Finanzierung für sein junges Unternehmen hat, der kann sich auch international umschauen. Das Involvieren internationaler Investoren kann Vor- und Nachteile mit sich bringen. Es gibt aber auch institutionelle Geldgeber wie z.B. den High-Tech Gründerfonds. Dieser hat sich auf die Identifizierung von Hochtechnologie spezialisiert. Wenn dein Startup in diesem Bereich tätig ist, kannst du an dieser Stelle einen passenden Investor finden.

Was sind die Vor- und Nachteile eines Investors?

Wer mit dem Gedanken spielt einen Business Angel oder Venture Capitalists ins Unternehmen zu holen, der sollte sich intensiv mit den Vor- und Nachteilen beschäftigen. Ein großer Vorteil für das Startup ist die Tatsache, dass auf das investierte Kapital durch den Geldgeber keine Zinsen anfallen. Anders als z.B. bei Kapital durch eine Bank. Zusätzlich steigt die Anlage des Eigenkapitals des Unternehmens. So wird die Unternehmung auch für andere Investoren interessant.

Doch es gibt auch Nachteile. Wer sich in die Lage eines Investors versetzen kann, der ahnt bereits, dass die Kapitalgeber Bedingungen an die monetären Quellen und die fachliche Expertise knüpfen. Diese Bedingungen reichen vom Mitspracherecht über Gewinnbeteiligungen bis hin zu Firmenanteilen. Je nach Vertragsausgestaltung verlässt der Geldgeber das Unternehmen auch nach einer festgelegten Zeit. Das Ziel eines Investors ist es stets hohe Renditen zu erzielen.

Wenn du einen Geldgeber in dein Unternehmen holst, dann mach dir frühzeitig Gedanken darüber, ob es was an deiner Arbeitseinstellung ändert. Die Motivation das Unternehmen zu vergrößern sollte sich dadurch nämlich nicht ändern.


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